Die Mutter glaubte ihr kein Wort,
Sie wollte weg,
einfach nur fort.
Sie war acht, viele Männer kamen,
verkauft wurde sie unter fremden Namen.
Sie stellte ihre Gefühle ab,
redete nur noch kurz und knapp.
Total abgestumpft war sie mit zehn,
schloss die Augen,
wollte nichts mehr sehn.
Mit ihren Kräften ging es zu Ende,
es war als ob sie neben sich stände.
Sie ging nicht mehr zur Mutter hin,
ihr Leben verlor den letzten Sinn.
Plötzlich bekam sie ganz viel Mut,
sie starb in ihrem eigenen Blut.


Vorab: Der Bergriff "Sexueller Missbrauch" ist missverständlich;
er erweckt den falschen Eindruck, dass es einen richtigen
sexuellen Gebrauch geben könnte.
Sexualität hat aber nichts mit gebrauchen/benutzen zu tun.
Außerdem haben sexuelle Misshandlungen etwas mit
der Ausnutzung von Macht und damit mit
Gewalt zu tun (Sexualität ist das Mittel,
das Instrument des Machtmissbrauchs).
Daher geht es nicht um eine gewalttätige Form von Sexualität,
sondern vielmehr um eine sexualisierte Form von Gewalt.
Treffender wäre daher der Begriff "Sexualisierte Gewalt".
Ich verwende den Begriff "Sexueller Missbrauch" dennoch,
da dieser in der Alltagssprache derzeit noch gebräuchlicher ist.
Sexueller Missbrauch fängt nicht erst bei Vergewaltigung an.
Sexueller Missbrauch beginnt
bei abschätzigen Blicken und Bemerkungen und
geht über in scheinbar harmlose (getarnte)
Berührungen bis hin zur erzwungenen oralen
(mit dem Mund), analen (Darmverkehr)
oder genitalen (z.B. Penis in die Vagina) Vergewaltigung.
Es gibt viele Formen von sexuellem Missbrauch an
Mädchen und Jungen wie z.B.:
Sicherlich fallen Dir noch mehr Beispiele ein.
Vielleicht passiert auch Dir "so etwas".
Vielleicht traust Du Dich nicht,
mit jemanden darüber zu sprechen.
Vielleicht denkst Du, Du bist die Einzige/der Einzige
(derzeitige Schätzungen gehen davon aus,
dass ca. jedes 3.-5. Mädchen und jeder 7.-12.
Junge von sexuellem Missbrauch betroffen ist).
Vielleicht ist es für Dich besonders schwer,
darüber zu sprechen,
weil ein Verwandter oder Bekannter Dich zu etwas zwingt
und mit Dir etwas tut, was Du nicht willst
oder nicht verstehst. Tatsächlich erfahren
die meisten die sexuelle Misshandlung
durch ihnen vertraute Personen:
vom (Stief-, Gross-)Vater, Bruder, Onkel,
Freunde der Familie, Trainer, Nachbarn, Lehrer usw.
Die meisten Täter sind Männer, aber es gibt auch Täterinnen.
Vielleicht fühlst Du Dich auch schuldig für das,
was Dir angetan wurde/wird
- die alleinige Schuld liegt jedoch immer beim Täter!!!
Du hast das Recht, Dich zu wehren und alles zu tun,
damit die sexuelle Misshandlung aufhört!
Kein Mensch darf von Dir verlangen,
dass Du darüber schweigst!
Bleibe mit Deiner Angst, Deiner Verwirrung,
dem Gefühl von Ohn(e)macht, Deiner Traurigkeit nicht allein!
Du hast das Recht zu reden!
Du darfst Dir Menschen suchen,
denen Du vertraust und ihnen erzählen, was Dir passiert ist!
Faktoren, die einen Missbrauch kennzeichnen:
Das Opfer ist dem Missbraucher gedanklich unterlegen
( z.B. Vater-Tochter- Beziehung, Lehrer- Schühler-Beziehung
Das Opfer steht in einem Abhängigkeitsverhältnis zum Täter
Das Opfer kann den Taten geistig nicht zustimmen, das es zu jung ist
Das Opfer wird zur Geheimhaltung gezwungen
Mächtigere befriedigt seine Bedürfnisse


Sexueller Missbrauch ----
Die erschreckende Wahrheit ---
Täglich werden in Deutschland so unendlich viele
Kinder sexuell Missbraucht. Sie werden benutze und beschmutzt.
Es ist etwas so schreckliches, dass man es kaum in Worte fassen kann.
Allein in Deutschland werden bis zu 25000 Kinder
jährlich missbraucht. Die Auswirkungen sind enorm.
Sexueller Missbrauch, was ist das eigentlich,
wo fängt er an, was passiert da.......
Diese Frage ist eine Frage, die sich wohl jeder
Betroffene wieder und wieder stellt.
Immer diese innerliche Frage,
war es denn überhaupt sexueller Missbrauch,
habe ich ein Recht darauf, mich Betroffene/r zu nennen.
Wo fängt es an, das man sich so nennen kann und darf???
In dem Gesetz gibt es einen Text,
der sexuellen Missbrauch genau definiert,
der eingrenzt, wann es schlimm war und wann nicht.
Doch kann man das überhaupt, kann man das eine schlimmer finden,
als das andrer, kann man eine Grenze machen zwischen,
" Du hast das Recht dich beschmutzt zu fühlen und Du nicht??!"
Nein, ich denke nicht. Sexueller Missbrauch,
und das ist lediglich meine Einschätzung beginnt da,
wo das Kind, die Frau, der Mann ein innerliches
"NEIN- GEFÜHL" empfindet.
Dort, wo man innerlich eine Bedrohung fühlt,
wo man merkt, das einem das unangenehm ist......
Dort beginnt meines Erachtens der Missbrauch,
ganz gleich, ob es dabei zu Berührungen,
Küssen Zärtlichkeiten oder Gewalt gekommen ist.
Ich denke, das letzedndlich jedes Opfer die selben
Gefühle in sich trägt, nämlich, Ekel, Angst Scheue,
Selbsthass und Trauer.
Diese Gefühle trägt jedes Opfer mit sich, ganz gleich,
um welche Art Missbrauch es sich handelt,
ob das Gesetz dieses Handeln des Täters
als unrecht oder recht beschreibt.....
Doch wie können wir erkennen, was da vor sich geht,
wie können wir sehen was das Kind ertragen muss,
wie kann man wahrnehmen, was es fühlt,
was das Kind lebt und leben muss.
Es gibt keine allgemeinen Anzeichen,
da jedes Kind anders reagiert,
da jeder Mensch anders mit Problemen umgeht,
weil jeder Mensch, jeder Überlebende
eine andere Geschichte erlebt hat.
Doch es gibt Anzeichen, bei denen man genau hin sehen sollte,
Verhaltensweisen, die darauf hindeuten könnten.......
Ich denke, dass es wichtig ist, seinen Vermutungen nachzugehen,
dass man sich nicht zufrieden gibt mit dem Gedanken,
dass nichts sein wird, denn es kann jeden treffen,
jeden Tag auch DICH..... und dann wirst du froh sein,
wenn es eines Tages jemanden gibt, der sich darum kümmert,
der die Augen öffnet und dem Schrecken ins Gesicht sieht.


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1. Das Kind Zieht sich zurück..... Das Kind beginnt sich mehr und mehr zu verschlissen, meidet Auseinandersetzungen und wird scheu. Die Angst, dass es jemandem auffallen könnte ist groß, die Angst, dass es entdeckt wird, der Scham und die Verzweiflung schmerzen die Seele des Kindes. So versucht es, alles, was mit dem Missbrauch zu tun hat, zu meiden und möglichst zu verstecken. 2. Tagträume..... Das Kind ist geistig vollkommen abwesend, es starrt oft stundenlang aus dem Fenster und ist kaum ansprechbar. ´3. Das Gefühl nichts wert zu sein..... Das Kind beginnt an seinen Taten an seiner Persönlichkeit enorm zu zweifeln, es fühlt sich schlecht, es ist unsicher in seinem Handeln in seiner Art. Das Freie Sprechen wird zur Schwierigkeit.
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4. Das Kind kleidet sich anders..... Das Kind versucht durch das Ändern seiner Äußerlichkeiten ein unattraktives Erscheinungsbild zu geben. Es verbirgt sich hinter zu großer Kleidung unter mehreren Schichten von Pullovern und T- Shrits. Oft kommt es vor, dass Mädchen sich kleinen, wie Jungs, um ihre entstehende Weiblichkeit zu verbergen.
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6. Das Kind wird verschlossen..... Die Verschlossenheit ist ein großes Signal, das Kind, das sonst so aufgeweckt war so freudig und lebensfroh beginnt zu schweigen, es wird nachdenklich und erzählt kaum was von sich, von seinen Gedanken und seinen Erlebnissen. 7. Die verfälschte Wahrnehmung..... Von der betroffenen Person werden Dinge und Vorgänge oft vollkommen unrealistisch Wahrgenommen. Die Angst vor beispielsweise dem Vorsprechen an nächsten Tag wird übertrieben groß wahrgenommen.
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8. Die kleinen leisen Hilfeschreie.... Oft hoffen die Kinder dass sie entdeckt werden, dass sie wahrgenommen werden und gesehen. Die Kinder stellen Fragen, mit denen sie hoffen, dass ihr Umfeld beginnt nachzudenken. Auch kommen unbewusste Fragen, die die Mitbetroffenen aufwecken sollen.
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9. Die Lebenssituation.... Die Kinder sind in ihren Gedanken gefangen, die Schule, sowie die Hobbys beginnen nachzulassen. Das Kind findet keine Freude mehr an dem Tanzen oder Reiten, Singen oder Klavierspielen. Durch starkte Konzentrationsschwirigkeiten werden schulische Aufgaben immer schwerer durchzuführen.
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10. Das Gefühl zur Nähe.... Das Kind meidet jegliche Berührungen und die Nähe zu Menschen, denn durch den Missbrauch wird dies für das Kind lediglich als etwas " Ekliges" empfunden. Das vorherige auf dem Schoß sitzen oder der Begrüßungskuss für Mama ist eine starke Überwindung für das Kind und wird best möglichst von dem Kind umgagen.
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11. Die Frage nach Geheimnissen..... Immer wieder tauchen Fragen auf, die zeigen, dass sich das Kind über Geheimnisse informiert. Denn oft ist es so, das der Täter sagt " Es ist unser Geheimnis, wenn du es sagst wird dir schlimmes passieren" . Also hat das Kind die Aufgabe, alles, was es beschäftigt für sich zu behalten. Da der seelische Schmerz jedoch so schrecklich ist, fast unerträglich erkundigt sich das Kind wieder und wieder, was passiert, wenn man ein Geheimnise verrät 13. Schlafstörungen..... Das Kind wacht mehrmals in der Nacht auf, beginnt zu schreien oder ist in Schweiss gebadet. Es hat angst vor dem ins Bett gehen und vor dem alleine sein.... Auch kann es vorkommen, das ein Kind, das schon prima zur Toilette konnte plötzlich wieder einnässt. 14. Der Ekel..... Das Kind beginnt sich zu ekeln vor vielen Dingen und nimmt oft das Wort eklig in den Mund 15. Die Hände..... Die Hände können oft ein gut erkennbares Zeichen sein, denn Kinder mit großen seelischen Sorgen beißen sich die Fingernägel ab, oft, bis alles blutet. Auch wird die komplette Haut an den Fingern abgebissen. 16. Die Schreckhaftigkeit..... Das Kind ist schreckhaft, zuckt zusammen, wenn laute Geräusche vorkommen oder unerwartete Stimmen. Es blickt oft um sich und macht einen unsicheren Eindruck. Dies müssen keine Anzeichen sein, nicht jedes Kind, das diese Verhaltensweisen zeigt muss missbraucht worden sein. Doch es ist wichtig, diesen Anzeichen nachzugehen und sie nicht zu übersehen. |


Der seelische Missbrauch ist wahrscheinlich das schlimmste an dem Erlebten, denn das Kind wird vollkommen unterdrückt manipuliert und seelisch kaputt gemacht. Die ganze Persönlichkeit wird hinfällig. Die Kinder haben nicht die Möglichkeit sich zu entfalten, zu lernen zu erkennen, was richtig ist und was falsch.
So oft haben die Kinder gelacht, wo sie doch weinen wollten, funktioniert, wo sie doch leben wollten, geschwiegen wo sie doch schreien wollten und geliebt, wo sie doch hoffen wollten.
Sie haben es nicht gelernt, selbst zu sein, sie haben nicht gelernt, zu sagen, was sie wollen, was sie fühlen, was sie fürchten. Sie haben lediglich lernen dürfen, wie es ist zu funktionieren.
Sie haben gelernt zu funktionieren und sich am Leben zu halten, da zu sein für andere. Doch dieses " Da sein" war eines Tages nur noch das Atmen denn alles andere wurde kaum noch wahrgenommen. Eine Mauer zum Schutz wurde errichtet, eine Mauer zur Tarnung.
Opfer... Oft Menschen, die eingentlich niemand wirklich kennt...
netten Freunde, die Person, die immer da ist, die Person, die immer gute Laune hat, die immer hilft. Die Person ist wie ein Haus, das eingewachsen ist mit Efeu, es sieht wunderschön aus, ähnelt einem kleinen Schloss drum herum ist ein wunderschöner Garten, in welchem Blumen blühen, die Vögel zwitschern und die Sonne scheint. Um diesen Garten ist ein Zaun, er ist aus Eisen, niemand kann diese Eisentüre öffnen. Sie ist verriegelt. Wieder und wieder betrachten die Menschen das Haus und sagen : " Es ist ein so wunderbares Haus" . ........Doch wenn man die Türe öffnet, dann sieht man, das die Tapeten kaputt sind, alte Möbel dort stehen, die Lampen nicht mehr an der Decken hängen und die Blumen längst vertrocknet sind. Diesen Anblick jedoch kann keiner sehen, da die Eisentüre verschlossen ist. Und so gehen die Betrachter an dem Haus vorbei und sagen wieder und wieder " Es ist ein so wunderbares Haus....."
Hier einige Beispiele , die Euch nahe bringen sollen, was ein Opfer beispielsweise durchleben musste, das ist nur ein Ausschnitt es kann in allen Formen vorkommen...

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Der Täter oder die Täterin wird in der Öffentlichkeit oft als Monster oder erkennbarer Menschen dargestellt. Doch dies ist ein weit verbreiteter Irrglaube, der uns nahe gebracht wird, denn meist sind die Täter direkt unter uns. Es kann jedem passieren. Jeder ist betroffen. Der nette Nachbar, der Freund, der Großvater der Bruder der Vater, die Mutter, die Nachbarin, die Schwester, die Stiefmutter der Stiefvater oder die Oma. Jeder kann der Täter sein. Wir, und damit meine ich uns alle, sollten die Augen offen halten und nicht nach dem Täter oder der Täterin, dem Monster suchen. Sondern um uns sehen und Handlungen der Netten bekannten hinterfragen. Natürlich können wir nicht jeden Menschen als Täter betrachten, doch das Schrecken liegt oft so nah... In 80% sind die Täter vertraute Personen, Freunde oder Familienangehörige und nicht, wie so oft gedacht, der fremde Mann, die fremde Frau... |

| Vielleicht helfen Euch die folgenden Gedanken, die Vorwürfe und der Hass auf sich selbst zu verringern. Diese Texte die Ihr hier findet sollen zum Nachdenken über sich selbst anregen und ich hoffe, dass ihr eines Tages fühlen könnt, was hier steht.
Ein wohlbekannter Sprecher startete sein Seminar, indem er einen Scheck von 40 EURO hoch hielt. |
Helft doch mit.....!!!!
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So wissen die Betroffenen das sie nicht alleine
sind... und das man Ihnen gern helfen möchte....
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ich binde dann selbstverständlich auch eins von Dir ein.